| Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist schon mehr als 40
Jahre in Ecuador vertreten. Die zentralen Arbeitsfelder sind derzeit
• Stärkung der demokratischen Institutionen
• Ausbau des Rechtsstaates
• Förderung einer leistungsfähigen und sozialen Wirtschaftsordnung
Dabei ist die Förderung des vertrauensvollen Dialogs zwischen
gesellschaftlichen Kräften und politischen Institutionen von
zentraler Bedeutung um der Entwicklung einer partizipativen, dialogorientierten
politischen Kultur beizutragen.
Zentraler Bestandteil der Aktivitäten ist die Zusammenarbeit
mit ecuadorianischen Partnerorganisationen, deren Projekte langfristig
gefördert werden. Mit den Partnern werden Kooperationsabkommen
unterzeichnet, dessen Inhalte, Strategien und Ziele durch ständigen
Dialog zwischen dem Partner und der Konrad-Adenauer-Stiftung vor Ort
festgelegt werden. Heute zählen zu den wichtigsten Partnerorganisationen.
• CORDES in der wirtschaftlichen und sozialen Ordnungspolitik
• CEDIME in der politischen Frauenförderung
Im Rahmen der Eigenmaßnahmen werden derzeit folgende Schwerpunktthemen
behandelt:
• politische Bildung für Funktionsträger von Parteien und
für Nachwuchskräfte
• Modernisierung von Militär und Polizeiapparat
• Aufbau einer effizienten kommunalen Selbstverwaltung und Stärkung
der kommunalen Eeben in der Politik
• Modellprojekte zur politischen Ausbildung der Indígena
Die Maßnahmen der Konrad-Adenauer-Stiftung und ihrer Partner
bestehen vor allem in Bildungsveranstaltungen und Beratungen und in
der Herausgabe von Publikationen, Studien und didaktischem Material.
Das Länderprogramm wird außerdem durch nationale und regionale
Aktivitäten der vier sektoralen Programme der Konrad-Adenauer-Stiftung
für Lateinamerika unterstützt.
• Programm für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie
• Programm für Medien und Demokratie
• Organización Demócrata Cristiana de América
(ODCA) im politischen Bereich
• Soziale Ordnungspolitik
Regionales Sektorprogramm „Politische Partizipation Indígena
in Lateinamerika“
Seit 2007 ist Quito zugleich Sitz des regionalen Sektorprogrammes
"Politische Partizipation Indígena in Lateinamerika",
welches in den Ländern Ecuador, Peru, Bolivien und Guatemala
an der Verbesserung der politischen Teilhabe der indigenen Völker
arbeitet.
Weitere Ergänzung erfährt das Länderprogramm durch
regelmäßige Veröffentlichungen der Konrad-Adenauer-Stiftung,
die auf aktuelle politische, rechtliche, wirtschaftliche und soziale
Themen spezialisiert sind. Dazu zählen unter anderem die Publikationsreihen
„Anuario de Derecho“, „Diálogo Político“ und „Europa
– América Latina“.
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